Informationsblatt Gender & Pension
02/09/2025
Wie schon im letzten Jahr haben wir die wichtigsten Zahlen zur geschlechtsspezifischen Pensionslücke für Sie in einer kurzen und klaren Übersicht zusammengefasst.
Neues jährliches Informationsblatt zur Pensionslücke zwischen Männern und Frauen
Die Pensionslücke bleibt ein aktuelles Thema
Von den 116.407 Personen, die kürzlich in den Ruhestand getreten sind, erhalten Frauen eine Gesamtpension (gesetzliche und ergänzende Pension zusammen), die um 21 % niedriger ist als die der Männer. Im Schnitt sind dies 488 € (brutto) weniger pro Monat. Positiv zu vermerken ist, dass diese Lücke im Laufe der Jahre geringer wird. 2019 betrug sie noch 24 %.
Bei den ergänzenden Pensionen allerdings ist die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern deutlich größer. Hier beträgt der Unterschied sage und schreibe 53 %. Zum Vergleich: Bei den gesetzlichen Pensionen sind es 17 %.

Die Gesamtpensionslücke ist je nach Pensionssystem und Länge der beruflichen Laufbahn unterschiedlich stark ausgeprägt.
Bei Frauen, die während ihrer beruflichen Laufbahn als Beamte (und als Arbeitnehmer und/oder Selbständige) tätig waren, beträgt die Pensionslücke im Schnitt nur 6 %. Dies ist deutlich weniger als die Lücke von 26 % bei Frauen, die ausschließlich als Arbeitnehmer gearbeitet haben, und von 27 % bei Frauen, die sowohl als Arbeitnehmer wie auch als Selbständige tätig waren.
Die kürzlich in den Ruhestand getretenen Arbeitnehmer mit längerer Berufslaufbahn weisen eine geringere Pensionslücke auf. Bei Männern und Frauen, die zwischen 10 und 14 Jahren gearbeitet haben, beträgt die Lücke 17 %, und dieser Wert sinkt auf 9 % bei Arbeitnehmern mit einer Laufbahn von 35 bis 39 Jahren.
Allerdings haben mehr Männer als Frauen eine lange berufliche Laufbahn. So können 27 % der Männer eine Laufbahn von 35 bis 39 Arbeitsjahren vorweisen, gegenüber 12 % der Frauen.

Seit 2021 liefert PensionStat.beay11.link.new_window in der Rubrik Gender & Pensionay11.link.new_window Kennzahlen zur Pensionslücke bei den gesetzlichen, ergänzenden und gesamten Pensionen. Um die Unterschiede zwischen Männern und Frauen besser zu verstehen, analysieren wir die Pensionslücke anhand von Faktoren wie Pensionssystem, Arbeitsjahre, Familienstand und Arbeitseinkommen.
Weitere Informationen?
Lesen Sie auch:
- unser jährliches Informationsblatt auf PensionStat.be.
- Ausführlichere Informationen zu den Zahlen und der Methodik finden Sie in der Rubrik ‘Gender & Pension’ay11.link.new_window auf PensionStat.beay11.link.new_window.
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