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PensionStat.be Studientag 10.02.2026

13/02/2026

PensionStat.be Studientag 10.02.2026

Am Dienstag, dem 10. Februar, haben Sigedis, der Föderale Pensionsdienst und das LISVS/INASTI (Landesinstitut der Sozialversicherungen für Selbständige) den Studientag „Zahlenmaterial für die Altersversorgungsdebatte: Themen, die zählen“ ausgerichtet.

Was uns PensionStat.be über die Pensionen von heute und morgen lehrt

Der Studientag brachte Forscher, politische Entscheidungsträger und Experten zusammen. Anhand aktueller Statistiken beleuchteten wir gemeinsam das belgische Pensionssystem.

Der Studientag brachte neueste Erkenntnisse zu vier brandaktuellen Themen:

  • die geschlechtsspezifische Pensionslücke;
  • die Modernisierung der Familiendimension;
  •  das Ruhestandseintrittsverhalten der Belgier;
  •  die allgemeine Einführung der ergänzenden Pension.

Bei dieser Veranstaltung ging es darum, Studien auf Basis des eigenen Informationsmaterials von PensionStat.beay11.link.new_window mit neuesten Erkenntnissen und kritischen Beiträgen von Akademikern und Fachleuten aus dem Bereich der Altersversorgung zu ergänzen.

Kernpunkte:

  • Die geschlechtsspezifische Pensionslücke bei den Neupensionierten hat sich im Zeitraum von 2019 bis 2023 leicht verringert, von 24 % auf 21 %. Bei der ergänzenden Pension ist der Prozentsatz (53 %) aber weiterhin höher als bei der gesetzlichen Pension (17 %).
  • Die Familiendimension zeigt zwar eine Entwicklung, bleibt aber bei den Neupensionierten ein erheblicher Faktor. 2024 bezogen 36 % der Pensionierten ein abgeleitetes Recht (Familien-, Scheidungs-, Hinterbliebenenrente oder Übergangsgeld). Die Hinterbliebenenrente wird immer häufiger mit einer eigenen Alterspension kombiniert. Die Zahl der Pensionierten mit einer Familienpension ist rückläufig, wohingegen Scheidungspensionen bei Frauen wie Männern einen zunehmenden Anteil ausmachen.
  • Die Frühpension ist die häufigste Wahl, sofern möglich: 80 % der Pensionierten dürfen vorzeitig in den Ruhestand treten, und 70 % nutzen diese Möglichkeit auch tatsächlich.
  • Der Weg zur allgemeinen Einführung der ergänzenden Pension ist noch weit. Die zweite Säule der Altersversorgung ist nach wie vor ungleichmäßig verteilt: Jeder dritte Arbeitnehmer baut keine ergänzende Pension auf, wobei 46 % der Arbeitnehmer mit ergänzender Pension einen Beitrag leisten, der unter den angestrebten 3 % des Bruttolohns liegt.

Einen vollständigen Überblick der Studien und Präsentationen finden Sie auf der Event-Seite von PensionStat.beay11.link.new_window.

PensionStat.be-studiedag