Kernzahlen und Jahresübersicht zur Pensionlücke 2024 verfügbar
27/05/2026
Jedes Jahr berechnen der Föderale Pensionsdienst, Sigedis und das LISVZ die Pensionlücke zwischen Frauen und Männern – sowohl für die gesetzlichen als auch für die zusätzPensionen. Die Kennzahlen für die neuen Rentnerinnen und Rentner des Jahres 2024 sind jetzt verfügbar.
Wie im vergangenen Jahr haben wir diese Zahlen für Sie in einer klaren und kompakten visuellen Übersicht zusammengefasst, dem "Jahresüberblick Pensionlückeay11.link.new_window".
Im Jahr 2024 erhielten 114.862 Personen erstmals ihre Altersrente, ohne sie mit einer Hinterbliebenen‑ und/oder Geschiedenenrente zu kombinieren. Die neue Gruppe der kürzlich Altersrentnerinnen und ‑rentner besteht zu 56 % aus Männern und zu 44 % aus Frauen.

Auch bei den im Jahr 2024 neu pensionierten Personen bleiben die Unterschiede zwischen Frauen und Männern deutlich:
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Die Gesamtrente (die Summe aus gesetzlicher und betrieblicher Altersvorsorge) von Frauen liegt im Durchschnitt 21 % niedriger als jene der Männer. Obwohl diese Lücke seit 2022 stabil ist, ist sie kleiner als 2019, als der Unterschied 24 % betrug. Dieser Unterschied wird vor allem durch die Anzahl der in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) geleisteten Arbeitsjahre beeinflusst. Bei gleicher Laufbahndauer verringert sich die Lücke — insbesondere, wenn die Zahl der Arbeitsjahre höher ist.
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Die gesetzliche Altersrente von Frauen ist im Durchschnitt 18 % niedriger als die der Männer. Konkret erhalten Frauen monatlich 403 Euro weniger gesetzliche Rente als Männer. Fast jeder zehnte Mann (7 %), der kürzlich in Rente gegangen ist, erhält eine Altersrente von weniger als 1.000 Euro, während dies bei Frauen jede fünfte (17 %) betrifft. Frauen beziehen auch häufiger die Mindestpension: ein Drittel von ihnen gegenüber einem Viertel der Männer. Dennoch hat sich die Lücke in der gesetzlichen Rente seit 2021 von 20 % auf 18 % verringert.
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Die Pensionlücke ist bei der Zusatzrente noch größer: Männer erhalten bei der Pensionierung im Durchschnitt ein zusätzliches Kapital, das doppelt so hoch ist wie jenes der Frauen. Zudem können Frauen bei der Pensionierung seltener als Männer auf eine betriebliche Altersvorsorge zurückgreifen. Nur 51 % der kürzlich pensionierten Frauen erhielten eine solche Leistung, während die Beteiligungsquote bei Männern 69 % beträgt. Zwischen 2021 und 2024 ist die Lücke in der betrieblichen Altersvorsorge weiter von 50 % auf 53 % gestiegen (schwarze Linie). Besonders groß ist diese Lücke bei verheirateten Pensionierten (60 %), während sie bei unverheirateten Pensionierten fast nicht besteht (10 %).